„Geist Gottes – Quelle des Lebens“ von Henrich Christian Rust (Einleitung)


In der nächsten Zeit werde ich in losen Abständen über dieses Buch schreiben. Das Buch ist Anfang dieses Jahr in der Edition IGW herausgegeben worden. Nach den ersten Seiten die ich gelesen habe, kann ich es nur empfehlen. Besonders stark finde ich, wie der Autor, persönlich Erlebtes mit theologischen Aussagen über den Geist Gottes verknüpft und so einer zum Teil eher theologisch schwierigen Materie Leben gibt. Hier die Zusammenfassung und mein persönlicher Bezug zur Einleitung.

Zusammenfassung

 Heinrich Christian Rust erzählt, wie er eines morgens früh aufwachte. Der Blick zum Fenster raus zeigte Wolken. Diese Wolken verdecken die morgendliche Sonne. Wenn es um den Heiligen Geist geht, sieht er auch viele Wolken, die Gottes Herrlichkeit verdecken. Anhand seines persönlichen Lebens erzählt Rust, wie er die verschiedenen Wellen des Heiligen Geistes erlebt hat. Er erlebt neben kraftvollen Erlebnissen viel Ernüchterung. Rust (2013:21) stellt die Frage in den Raum: „Müssen wir von einer ‚postcharismatischen Depression‘ reden?“

Bei diesen Fragen will der Autor aber nicht stehen bleiben. Das Buch soll keinen klagenden und lamentierenden Unterton haben, sondern die Kraft und Schönheit des Geist Gottes beschreiben (:27). Rust kritisiert, dass man von Wellen des Heiligen Geistes spricht:

Der Gedanke der „Wellen des Geistes“ symbolisiert zwar Dynamik, hat aber de facto dazu geführt, dass sich die verschiedenen Bewegungen voneinander abgrenzten und lediglich noch in einer Richtung unterwegs waren. Manche richteten ihren „Tempel“ wohnlich ein und besangen die Gegenwart Gottes – ohne zu bemerken, dass diese gerade unterwegs war. (:27)

Weil jede „Welle“ vor allem einzelne Themen (Geistestaufe, Freisetzung einzelner Charismen, ..) ins Zentrum rückten, bremste dies den missionarischen Schwung der charismatischen Bewegung aus. Zurück blieben Wolken, die Gottes Herrlichkeit verdecken. Deshalb spricht Rust (:29) auch von einer missionalen Pneumatologie: „Der Geist Gottes ist ein Geist der Mission in dieser Welt, nicht nur ein charismatischer Geist.“

Persönliche Bemerkungen

 Die Einleitung hat mich angesprochen. Mir ist aufgefallen, dass ich in der Gefahr stehe auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen. Ich sehe im Geist einen Geist der Mission und vergesse, dass es ein charismatischer Geist ist, der mein Leben und meinen Alltag ausfüllen will. Mich hat diese Einleitung neu ermutigt, mich jeden Tag neu vom Geist Gottes erfüllen zu lassen. Gerade die persönlichen Erlebnisse vom Autor haben in mir diese Sehnsucht ausgelöst. 

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