Die 10: Gott will dein einziger Gott sein!


„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Dies ist das 1. Gebot. Gott verbietet hier seinem Volk, andere Götter zu verehren.  Dieses Gebot spricht mich an, weil ich mit Gott leben will. Gott verbietet hier ausdrücklich keine anderen Götter neben ihm zu haben. Gott will nicht einer unter vielen sein. Wer sich auf ein Leben mit Gott einlässt, bei dem will Gott der einzige Gott sein.

In der Zeit als Gott dem Mose die Zehn Gebote übergab, herrschte ein richtiger Konkurrenzkampf zwischen den Göttern. Die Völker rings um das Volk Gottes verehrten mehrere Götter, für verschiedene Lebenslagen. Ein Gott für die Fruchtbarkeit des Ackers, einer für die Sonne, etc. Diese Verehrung von verschiedenen Gottheiten für verschiedene Lebenslagen verbietet Gott seinem Volk. Jahwe der Gott Israels ist der Gott aller Lebenslagen und der Schöpfer der ganzen Welt.

Was verbietet Gott uns damit heute? Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der Augenscheinlich mehrere Götter in Konkurrenz stehen. Und doch können wir auch heute andere Götter verehren. Götter sind nach Luther, all die Dinge, an denen unser Herz hängt. Solche Götter können ganz verschieden sein:

  • Egoismus: Wir selbst können für uns zu einem Gott werden, wenn sich alles in unserem Leben anstatt um Gott um uns dreht.
  • Geld: Auch das Geld kann für uns zu einem Gott werden, wenn wir anstatt von Gott von Börsenkursen und Sparkontoständen abhängig sind.
  • Schicksal: Auch unsere Schicksalsgläubigkeit kann zum Götzendienst werden. Dabei nennen wir all das Glück, was Gott uns als Segen schenkt. Wer sprechen von Schicksalsschlägen und wälzen uns im Selbstmitleid anstatt Gott unser Leid zu klagen.

Wie ich in der Einführung betont habe, zeigen die Gebote nicht nur auf, was wir lassen sollen, sondern auch was wir tun dürfen. Das Verbot von anderen Göttern, zeigt uns, dass Gott unser Gott für jede Lebenslage sein will. Er ist für uns in schönen und in schwierigen Situationen da. Es gibt keine Situation in unserem Leben, in der Gott nicht für uns da wäre:

  • in Zeiten der Krankheit will er unser Arzt sein,
  • in Zeiten in denen wir Unrecht erleiden, unsere Gerechtigkeit,
  • in Zeiten der Freude, will er sich mit uns freuen,
  • in Zeiten der Einsamkeit, dürfen wir zu ihm kommen …

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