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Thomas Oesch

Was ist ein gute Predigt?

Was ist eine gute Predigt? Die Frage ist mir in den letzten Tagen mehrmals begegnet.

Um gute Predigten zu fördern werden Rhetorikseminar angeboten und Predigtpreise ausgeschrieben. Predigende sollen Ansporn und Hilfsmittel bekommen um bessere Predigten zu halten, die Auswirkungen auf das Leben der Gemeinde haben.

Was ist eine gute Predigt? Etwas an dieser Frage stört mich. Die Predigt wird hier zu einem rein menschlichen Handwerk gemacht. Predigen als rhetorische und theologische Leistung, die gemessen und ausgezeichnet wird. Dabei geht vergessen, dass die Predigt Wort Gottes ist. Sein Wort hat in sich selbst Kraft. Dietrich Bonhoeffer schrieb in seinem Buch Nachfolge (1937:222 Hervorhebung to):

Nicht so ist es, dass auf der einen Seite ein Wort, eine Wahrheit ist, und auf der anderen Seite eine Gemeinde, und der Prediger habe nun dies Wort zu nehmen, zu handhaben, zu bewegen, um es in die Gemeinde hinein zu bringen, es auf die Gemeinde anzuwenden. Vielmehr geht das Wort diesen Weg ganz von selbst, der Prediger soll und kann nichts tun, als dieser eigenen Bewegung des Wortes zu dienen, ihr nichts in den Weg zu stellen. Das Wort geht aus, um Menschen anzunehmen; das wussten die Apostel, und das machte ihre Predigt aus.

Ich wünsche mir, dass wir als Prediger, dem Wort Gottes viel zutrauen. Wenn wir Gottes Wort predigen, geschieht mehr als bei einer gewöhnlichen Rede. Das heisst nicht, dass wir als Predigende nicht an unserem Handwerk arbeiten sollen. Aber die wesentliche Kraft in der Predigt liegt im Wort und nicht im Pfarrer.

Einer der wohl heute manchen Predigtpreis gewinnen würde, war Charles Haddon Spurgeon. Er hielt manche gute Predigt. Entscheidend in seinem Leben war aber eine Predigt, die wohl keinen Preis gewonnen hätte. In seiner Autobiografie schreibt Spurgeon (Allles zur Ehre Gottes 1984:54f):

An die­sem Mor­gen kam der Pre­di­ger nicht, ver­mut­lich weil er ein­ge­schneit war. Schließ­lich stand ein sehr schmal aus­se­hen­der Mann auf und ging nach vorne auf die Kan­zel, um zu pre­di­gen. Die­ser Mann war wirk­lich ein­fäl­tig. Er musste bei sei­nem Text blei­ben, denn er hatte wenig dar­über hin­aus zu sagen. Der Text war: “ Schaut auf mich, und ihr wer­det geret­tet wer­den, all ihr Enden der Erde.“ Er sprach nicht ein­mal die Worte rich­tig aus, aber das war unwich­tig. Da lag, so dachte ich, ein Hoff­nungs­schim­mer in die­sem Text. Der Red­ner begann: „Meine lie­ben Freunde, dies ist in der Tat ein sehr ein­fa­cher Text. Er sagt: „Schaut“. Nun ist Schauen nicht allzu schmerz­haft und anstren­gend. Du musst nicht ein­mal dei­nen Fin­ger oder dei­nen Fuß dafür heben. Nur „Schaut“. Nun, ein Mensch muss nicht zur Uni­ver­si­tät gehen, um Sehen zu ler­nen. Du kannst der größte Trot­tel sein, und doch kannst du sehen. Ein Mensch muss auch nicht Tau­sende im Jahr ver­die­nen, um sehen zu kön­nen. Jeder kann sehen, sogar ein Kind kann sehen. Aber dann sagt der Text: „Schaut auf mich“. „Nun“, fuhr der Mann in sei­nem brei­ten Ess­exer Dia­lekt fort, „viele von euch schauen auf sich selbst, aber es hat kei­nen Sinn, dahin zu bli­cken. In euch wer­det ihr nie irgend­ei­nen Trost fin­den. Einige schauen auf Gott, den Vater. Nein, schaut immer mehr auf ihn! Jesus Chris­tus sagt: „Schaut auf mich.“ Einige unter euch sagen: „Wir müs­sen war­ten, bis der Geist an uns arbei­tet.“ Küm­mere dich jetzt nicht darum. Schau auf Chris­tus. Der Text sagt, „Schaut auf mich.““ Auf diese Art und weise ging es wei­ter: „Schaut auf mich, ich schwitze große Bluts­trop­fen. Schaut auf mich, ich hänge an dem Kreuz […]. Als er bis hier­her gekom­men war und es geschafft hatte, etwa zehn Minu­ten zu fül­len, war er am Ende mit sei­nem Latein.

Gottes Wort wirkte durch diesen einfachen Mann und bewirkte Grosses. Auch wenn wir einfältige Prediger sind, Gottes Wort kann auch durch unsere Predigt viel bewirken.

Was ist eine gute Predigt? Es ist eine Predigt, in der Gottes Wort in uns Menschen seine Wirkung entfaltet. Bei einer guten Predigt dient der Prediger mit all seinen Fähigkeiten dem Wort Gottes.

Gottes Gnade ist genug

„Lass dir an meiner Gnade genügen“. Wer hat diesen Satz nicht auch schon zu hören bekommen? Es ist ein Zitat aus 2. Korinther 12, 9. Paulus litt höchstwahrscheinlich unter einer chronischen Erkrankung (ein Stachel im Fleisch), die ihn dauernd störte und die für alle Menschen sichtbar war. Nachdem Paulus dreimal um Heilung bat, sagt Gott zu ihm: „Lass dir an meiner Gnade genügen“.

Wir verstehen dann diese Aufforderung als ein Appell, sich mit der misslichen Lage, mit der Krankheit abzufinden. Eine Aufforderung, die eigenen Ansprüche ein wenig nach unten zu schrauben. Und so hören wir dann diese Aufforderung von anderen: „Lass dir doch an Gottes Gnade genügen“, wenn es uns schlecht geht. Die Menschen sagen uns: „Finde dich doch mit deinem Schicksal ab, klage nicht. Lass dir an dem genügen, was du noch hast.“ Klagen wird dann fast zur Sünde.

Etwas übersehen wir aber dabei. Paulus will mit dem Vers nicht die Genügsamkeit zur Tugend machen, wie es bei den Griechen war. Leider übersetzt Luther diesen Vers nicht ganz korrekt. Es heisst nämlich nicht passiv: „Lass dir an meiner Gnade genügen“, sondern aktiv (so u.a. die Elberfelderbibel): „Meine Gnade genügt dir“. Es geht nicht darum, dass wir uns mit dem Schicksal abfinden müssen. Nein, auch wenn wir Mangel erleiden, gibt Gott uns immer noch genug. In der grössten Bedrängnis hat dies Paulus erlebt. Als er um sein Leben fürchtete, erlebte er, wie Gott ihn rettete. Paulus ist dem Gott des Trostes begegnet, der ihn auch in der grössten Trübsal tröstete. So schreibt Paulus auch uns (2. Korinther 1, 5): „Ihr dürft darauf vertrauen: Je mehr wir für Christus leiden, desto mehr lässt uns Gott durch Christus Trost zuteil werden.“

„Genug zum Leben“ ist in der Bibel nicht eine Tugend, welche uns helfen soll, mit Wenigem zufrieden zu sein, sondern eine Verheissung, dass Gott uns genug zum Leben gibt. Seine Gnade ist genug. Wer in dieser Gnade lebt, dem ist versprochen, dass er keinen Mangel leidet. Gott verspricht, dass er uns genug zum Leben gibt. Paulus durfte ganz praktisch erfahren: Ein Leben in der Gnade ist genug.

„Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: Beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“ Philipper 4, 11 – 13. Durch Jesus vermögen wir auch alles. Er gibt uns die Kraft, die wir brauchen auch im Mangel genug an seiner Gnade zu haben. Es ist mein Wunsch, dass wir alle diese Erfahrung machen können: dass wir alles vermögen, durch Jesus, der uns genug gibt.

Betreten der Baustelle erwünscht: 2. Beständiges Baumaterial

„Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk. Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt. Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus. Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Schilfrohr oder Stroh –, das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden. Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen. Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.“ 1. Korinther 3,10-15

Paulus vergleicht das Reich Gottes mit einer Baustelle und beschreibt die verschiedenen Mitarbeiter:

  • Eigentümer: Gott
  • Bauleiter: der Apostel Paulus
  • Handwerker: wir alle!
  • Bauprüfer: Jesus

Bei Gott gilt: Betreten der Baustelle erwünscht. Das Reich Gottes ist kein vollendetes Bauwerk, sondern eine Baustelle. Sein Reich bauen nicht nur die Gemeindeprofis wie der Apostel Paulus. Wir alle können mitbauen.

Wir werden aufgefordert, sorgfältig auf dem gelegten Fundament weiterzubauen. Gottes Reich kann mit vergänglichen Materialen wie Holz, Schilfrohr oder Stroh gebaut werden. Diese Materialen stehen für vergängliche Motive, die Mitarbeiter in der Gemeinde leiten (Egoismus, Suche nach Anerkennung, Gier, …). Das Werk, dass aus diesen vergänglichen Materialen gebaut wurde, das hat keinen Bestand. Es verbrennt. Ich denke, es wird viele traurige Christen geben, die mitansehen müssen, wie ihr Lebenswerk keinen verbrennt.

Paulus macht aber auch klar, dass wir als vergängliche Menschen Unvergängliches leisten können. Alles was wir zur Ehre Gottes tun, gleicht dem kostbaren Gold, Silber und den Edelsteinen. Das Feuer kann diesen Materialien nichts anhaben. Es läutert sie sogar, und was zurückbleibt ist noch wertvoller. Aus unseren schwachen vergänglichen Werken, kann Gott etwas reines und unvergängliches bewirken! 

Mit welcher Haltung baust du in deinem Leben? Stroh oder Gold? 

Was wir für Gott tun, das wird über unseren Tod hinaus Bestand haben und reich belohnt.

Betreten der Baustelle erwünscht. 1. Jesus der Eckstein

Als EGW Konolfingen sind wir im Moment unsere Gottesdiensträumlichkeiten am Umbauen. Um diesen Bau auch geistlich zu stützen bin ich im Moment über verschiedene Bibelstellen am Predigen, die Bilder aus dem Hausbau aufnehmen. Immer wieder konnte ich auch mithelfen und Erfahrungen sammeln. Etwa beim Verlegen des Bodens. Wir haben einen Click-Vinyl-Boden verlegt. Dabei ist mir aufgefallen, wie wichtig es war, die erste Platte ganz genau auszurichten. Denn an ihr richten sich alle anderen Platten aus. Diese Erfahrung passt gut zu Epheser 2,19-22

Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligem Volk gehören – Bürger des Himmels; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie. Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel. Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt. (Neue Genfer Übersetzung)
Jesus ist der Eckstein des Gebäudes, das Gott am Bauen ist. Dieses Haus ist in diesem Text die christliche Gemeinde. Sie wird auch als Gottes Tempel bezeichnet. Ein Eckstein hatte zur Zeit Jesu zwei wichtige Funktionen:
  1. Der Eckstein trägt die Hauptlast des Gebäudes: Jesus der Eckstein der Gemeinde trägt die Hauptlast der christlichen Gemeinde. Nicht ich als Pfarrer, nicht die Gemeindeleitung, nicht andere Mitglieder müssen die Hauptlast der Gemeinde tragen. Mich hat der Text neu motiviert, die Last der Gemeinde Jesus zu übergeben.
  2. Der Eckstein gibt jedem anderen Baustein die Ausrichtung vor: Wenn zur Zeit von Jesus ein Haus gebaut wurde, dann wurde ein besonders grosser und genau behauener Stein als Eckstein verwendet. Denn an diesem Stein wurde jeder andere Stein in die Länge, Breite und Höhe ausgerichtet. Nicht ein Konzept, kein Pfarrer und auch nicht die Tradition, geben der Gemeinde die Ausrichtung. Damit es nicht schief kommt, muss sich jeder einzelne Stein (jedes Gemeindeglied) an Jesus dem Eckstein ausrichten. Er hat für alle eine Platz in seinem Bau. Er ist es, der den Bau zusammenhält und hilft, dass sein Tempel weiter wächst.

„BywaterStVincentCornerstone2“ by Infrogmation, New Orleans. Licensed under Creative Commons Attribution 2.5 via Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BywaterStVincentCornerstone2.jpg#mediaviewer/File:BywaterStVincentCornerstone2.jpg

Lohnt sich das?

Lohnt sich das? Ich stelle mir diese Frage relative oft. Wenn meine Arbeit nicht das erreicht, was ich mir wünsche, dann frage ich mich: Lohnt sich der Aufwand?

Ich denke mir, dass du dir diese Frage auch schon gestellt hast. Lohnt sich mein Einsatz in einer christlichen Gemeinde, wenn ich nur wenig Frucht sehe und die Gemeinde vielleicht sogar schrumpft? Lohnt es sich, sich für Umweltschutz einzusetzen, auch wenn mein Engagement ein Tropfen auf den heissen Stein ist, und die Welt doch sowieso zu Grunde geht?

Ein Vers aus dem 1. Korintherbrief hilft mir, wenn mich wieder einmal solche Fragen quälen. Ganz am Ende des 15. Kapitels schreibt Paulus: „Deshalb bleibt fest und unerschütterlich im Glauben, liebe Freunde, und setzt euch mit aller Kraft für das Werk des Herrn ein, denn ihr wisst ja, dass nichts, was ihr für den Herrn tut, vergeblich ist.“ Der Vers beginnt mit „Deshalb“. Ein Wink für uns, den Vers nicht isoliert zu betrachten. Das Kapitel 15 spricht über die Auferstehung. Man kann sich fragen, was dies damit zu tun haben soll, dass unser Engagement für Jesus nicht umsonst ist. Ich bin überzeugt es hat einen Zusammenhang. Paulus zeigt in diesem Kapitel auf, dass die Auferstehung die Grundlage unseres Glaubens ist. Weil Jesus auferstand, darum werden auch wir auferstehen. Und nicht nur wir, sondern Gott verspricht, dass er am Ende der Zeit einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Die Schöpfung wird erlöst werden. Paulus hält fest, dass es zwischen der alten und der neuen Schöpfung eine Kontinuität gibt. Er vergleicht die alte Schöpfung mit einem Samenkorn, das im Boden sterben muss, damit daraus eine neue Pflanze wachsen kann.

Gott macht alles neu. Das betont die Bibel. Die Schlussfolgerung von Paulus ist jetzt aber gerade nicht: Weil Gott dies macht, darum lehnt euch zurück und wartet darauf. Nein Paulus sagt: Deshalb bleibt fest und unerschütterlich im Glauben, liebe Freunde, und setzt euch mit aller Kraft für das Werk des Herrn ein, denn ihr wisst ja, dass nichts, was ihr für den Herrn tut, vergeblich ist.“

Im Buch: „Von Hoffnung überrascht“ schreibt Tom Wright genau über diese Bibelstelle (:222):

„Was du im Herrn tust, ist nicht vergeblich. Du ölst nicht die Räder eines Wagens, der in Kürze an einer Steilküste abstürzen wird. Du restaurierst kein grossartiges Gemälde, das in Kürze ins Feuer geworfen wird. Du pflanzt keine Rosen in einem Garten, der in Kürze in einen Bauplatz verwandelt wird. Du bist dabei – so seltsam das auch zu sein scheint, fast so schwer zu glauben wie die Auferstehung -, etwas zu bewerkstelligen, das zu gegebener Zeit Teil der neuen Welt Gottes werden wird. Jede Tat der Liebe, der Dankbarkeit, der Freundlichkeit, jedes Werk der Musik, inspiriert von der Liebe Gottes und von der Freude an der Schönheit seiner Schöpfung; jede Minute, die damit verbracht wurde, einem behinderten Kind Lesen oder Laufen beizubringen; jede Tat der Pflege und des Aufziehens, des Trostes und der Unterstützung von Mitmenschen und anderen Mitgeschöpfen und natürlich jedes Gebet, alle geistgeleitete Lehre, jede Tat, die das Evangelium verbreitet und die Kirche aufbaut, beinhalten und verkörpert Heiligkeit statt Korrumpierung und hilft, dass der Name Jesu in der Welt geehrt wird – all diese Dinge werden durch die Auferstehungskraft Gottes ihren Weg in die neue Schöpfung finden, die Gott eines Tages aufrichten wird. Das ist die Logik der Mission Gottes. Gottes Neuschöpfung seiner wundervollen Welt, die mit der Auferstehung Jesu begann und geheimnisvoll weitergeht, während Gottes Volk im auferstandenen Jesus und in der Kraft seines Geistes lebt, diese Neuschöpfung bedeutet: Was wir in Christus und durch den Geist in Gegenwart tun, ist nicht umsonst. Es wird bin in Gottes neue Welt Bestand haben. Ja, es wird dort in gesteigerter Form vorliegen.“

Es lohnt sich.

Lesetipp! Tumaini – nie mehr ohne Hoffnung

Eine grosse Familie in einem kleinen Dorf ohne Perspektiven, der Vater stirbt früh. Trotzdem schwört sich Geoffrey Matiti als Teenager: „Ich will niemals arm sein!“ Die Umstände für einen sozialen Aufstieg sind aber denkbar ungünstig.Die Geschichte von Geoffrey Musava Matiti fordert uns heraus, mehr auf Gott zu vertrauen. Spürbar nimmt sie uns durch Tiefen wie Höhen mit, durch Todesgefahren, Verrat, Wunder, Freude, Erweckung, und lädt ein, zu erahnen, wie Gott durch einen Menschen wirken kann, der  ganz auf ihn setzt.Aufgeschlagen auf dem Boden der Hoffnungslosigkeit und wortwörtlich auf dem Weg, sich das Leben zu nehmen, lernt Geoffrey Jesus kennen und vertraut ihm das bisschen Leben an, das er noch hat. Das Abenteuer, das darauf folgt, ist ein bewegendes Beispiel, was möglich ist, wenn Gott Lebensscherben neu zusammensetzt.
Klappentext Tumaini – nie mehr ohne Hoffnung von Markus Richner

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Das Buch von Markus Richner ist äusserst lesenswert. Die Lebensgeschichte von Geoffrey Matiti hat mich so gepackt, dass ich die gut 200 Seiten des Buches rasch gelesen habe.

Als Evangelisches Gemeinschaftswerk Konolfingen hatten wir letzten Sommer das Privileg, Geoffrey für einen Gottesdienst bei uns zu haben. Was er damals predigte, verstehe ich heute, mit dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte noch besser.

Vieles im Buch hat mein westlich aufgeklärtes Denken herausgefordert. Offen wird über die Realität dämonischer Mächte berichtet, aber noch viel mehr darüber, wie diese der Kraft von Jesus weichen müssen. Es motiviert, Gottes Nähe zu suchen, auf seine Stimme zu hören und im Vertrauen vorwärts zu gehen. Es zeigt auf einen Gott, bei dem es auch in der hoffnungslosesten Situation Hoffnung gibt..

Wer selbst gerne ein Abenteurer für Jesus sein möchte, wer interessiert am Leben mit Gott ist und wer gerne eine packende Biographie liest, dem sei das Buch wärmsten empfohlen. Es ist im Neufeld Verlag in der Edition Wortschatz erschienen und kann im Buchhandel erworben werden oder auf der Hompage von International Friendship Ministries direkt beim Autor bestellt werden.

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