Gott zeigt den Weg aus der Finanzkrise!

Januar 7, 2009

Jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel er geben möchte. Gebt jedoch nicht widerwillig oder unter Zwang, denn Gott liebt den Menschen, der gerne gibt. Er wird euch großzügig mit allem versorgen, was ihr braucht. Ihr werdet haben, was ihr braucht, und ihr werdet sogar noch etwas übrig behalten, das ihr mit anderen teilen könnt.
(2. Korinther 9, 7-8)

Wer am Geld hängt, wird davon nie genug kriegen, und wer den Wohlstand liebt, wird immer von der Gier nach mehr getrieben werden. (Prediger 5, 9)

Vielleicht ist der Titel  ein wenig provokativ. Aber ich bin überzeugt, dass wir (und die Topmanger) viel von der Bibel im Umgang mit Geld lernen können. Einige Punkte sind:

  1. Genügsamkeit: Zufrieden sein mit dem was man hat. Nicht immer nach mehr streben!
  2. Grosszügigkeit: Wer freudig anderen gibt, nimmt die Verantwortung war, die uns das Geld gibt und wird dafür von Gott belohnt. Falls du das nicht glaubst -> Stell Gott auf die Probe und versuch es einmal. Gott verspricht dir, dass du sogar noch etwas übrig behalten wirst, wenn du freudig gibst.
  3. Geld kann niemals Sicherheit geben! Nicht Geld ist deine Sicherheit sondern Gott. Es gab Zeiten in denen wir das in der Schweiz noch begriffen haben. Denn auf dem Fünfliber steht: Dominus providebit: Gott sorgt vor!

Umgang mit Geld: Lügen die wir glauben?!

Januar 6, 2009
  1. Geld hat nichts mit meinem Glauben zu tun!
    Jesus spricht unglaublich oft vom Geld. Mehr als vom Himmel, Gebet, etc. Habgier ist die am meisten genannte Sünde im Neuen Testament!
  2. Geld macht glücklich! und: Je mehr desto besser!
    Wenn wir die Reichen unserer Zeit ein wenig beobachten, macht Reichtum nicht glücklich. Dennoch streben wir alle danach.
  3. 10 % meines Geldes gehören Gott; die anderen 90 % mir!
    Nirgends im Neuen Testament wird der sogenannte Zehnte wiederholt. Paulus fordert die Heidenchristen nirgends auf den Zehnten zu geben. Vielmehr gehört alles Gott. Wir sind als Verwalter eingesetzt. Anstatt des Zehnten sagt Paulus (2 Kor 9, 7): Gib Geld nicht aus Zwang und unfreiwillig. Gott liebt den fröhlichen Geber!
  4. Gott will mir meinen Besitz wegnehmen!
    Vorhin sagte ich: Alles gehört Gott! Trotzdem will Gott uns unseren Besitz nicht wegnehmen. Gott schützt sogar deinen Besitz. In den 10. Geboten sind zwei Gebote (nicht stehlen; nicht begehren deines nächsten Hab und Gut) zum Schutz des Besitzes. Auch im NT wurde niemand gezwungen alles zu geben.

Leben auf Pump

Dezember 17, 2008

Heutzutage kaufen viele Leute mit dem Geld, das sie nicht haben, Sachen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen. (Ernst Bloch)


Das Problem mit dem Geld

Mai 9, 2008

Habe beim Vorbereiten einer Predigt hier diese Geschichte gefunden:

Ein Jude kommt zum Rabbi. „Rebbe, es ist entsetzlich. Gehst du zu einem Armen – er ist freundlich, er hilft dir, wenn er kann. Gehst du zu einem Reichen – er sieht dich nicht einmal. Was ist das nur mit dem Geld?’“

Da sagt der Rabbi: „Tritt ans Fenster! Was siehst du?“

„Ich sehe eine Frau mit einem Kind an der Hand. Ich sehe einen Wagen. Ich sehe…“

„Gut“, sagt der Rabbi, „und jetzt stell dich hier vor den Spiegel! Was siehst du?“

„Nun, Rebbe, was werd’ich sehn? Nebbich, mich selber.“ Darauf der Rabbi: „Siehst du, so ist es. Das Fenster ist aus Glas gemacht, und der Spiegel ist aus Glas gemacht. Kaum legst du ein bißchen Silber hin- ter die Oberfläche – schon siehst du nur noch dich selber!“

So schnell macht uns das Geld Ichbezogen und habgierig nach noch mehr. Wohl deshalb schreibt Paulus:

Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist. (Kol 3, 5 EÜ)


Zitat: Umgang mit Geld

März 29, 2008

John Wesley’s Tipp im Umgang mit Geld:

Erwirb so viel du kannst;
spare so viel du kannst;
gib so viel du kannst.
Er beklagte sich aber, dass die meisten Leute nur die ersten zwei Tipps befolgten. Denke auch heute ist dies noch oft so.