Meine Beziehung zu Burma
Oktober 12, 2007Was momentan in Burma abläuft beschäftigt mich sehr. Während eines Kurzzeit-Missionseinsatz mit der Jüngerschaftsschule FACTory war ich eine Woche in Burma. Mir ist dieses Land ans Herz gewachsen.
Wir besuchten in diesem Land verschieden kleine Dörfer im Shan State und organisierten jeweils ein Kinderprogramm. Abends predigten wir in verschiedenen Kirchen die es in der Stadt hatte in der wir untergebracht waren.
Von der Verfolgung und Unterdrückung der Menschen bekamen wir gar nicht so viel mit. Falls uns jemand fragte, wieso wir in diesem Land sind, mussten wir antworten dass wir Studenten sind die Urlaub machen. Auch in den Kirchen merkte man manchmal, dass die Leute Angst vor Spizeln der Regierung hatten. Die Armut des Landes war aber augenscheinlich. Wenn man von Thailand nach Burma kommt, ist man wie in einer anderen Welt. Die Menschen in Burma besitzen sehr wenig.
Eine besondere Bedeutung hat dieses Land für mich auch, weil ich dort das erste Mal predigte. Die Predigt handelte von David und Goliath. Besonders war auch, dass ich in Englisch (eine Sprache die ich mehr schlecht als recht beherrsche) predigte und ein Übersetzer danach in Shan übersetzte.
Die Christen in Burma haben es als Minderheit sehr schwer. Deshalb ist es wichtig, dass wir für sie beten. Die Regierung scheint in diesem Land für die unterdrückten Minderheiten wie ein Goliath. Betet mit mir, dass Gott den Menschen dort Frieden und Freiheit schenken kann.

Verfasst von toom80
