John Wesley’s Tipp im Umgang mit Geld:
Erwirb so viel du kannst;spare so viel du kannst;gib so viel du kannst.
John Wesley’s Tipp im Umgang mit Geld:
Erwirb so viel du kannst;spare so viel du kannst;gib so viel du kannst.
Im Gottesdienst haben wir letzte Woche ein Lied gesungen das zu Karfreitag passt. Für uns hat Jesus all die Qualen und Schmerzen auf sich genommen, damit wir Frieden mit Gott haben können. Es stimmt: Was du hast erduldet, ist alles meine Last.
O Haupt voll Blut und Wunden,
Voll Schmerz und voller Hohn,
O Haupt, zum Spott gebunden
Mit einer Dornenkron
O Haupt, sonst schön gezieret
Mit höchster Ehr und Zier,
Jetzt aber höchst schimpfieret:
Gegrüßet seist du mir!Du edles Angesichte,
Davor sonst schrickt und scheut
Das große Weltgewichte,
Wie bist du so bespeit!
Wie bist du so erbleichet!
Wer hat dein Augenlicht,
Dem sonst kein Licht nicht gleichet,
So schändlich zugericht?Nun, was du, Herr, erduldet,
Ist alles meine Last;
Ich hab es selbst verschuldet,
Was du getragen hast.
Schau her, hier steh ich Armer,
Der Zorn verdienet hat;
Gib mir, o mein Erbarmer,
Den Anblick deiner Gnad!(Paul Gerhardt 1607 - 1676)
Am Palmsonntag jubelten die Menschen Jesus zu. Sie sahen in Jesus den Befreier, der die Juden von den Römern befreien und ein Königreich wie unter dem König David aufrichten wird. Schon bald wurden die Menschen von Jesus enttäuscht. Seine Befreiung sah anders aus, als es die Menschen erwarteten. Aus dem Jubel und der Freude wurde schon bald eine riesige Enttäuschung. Viele wollten Jesus weg haben und waren für seine Kreuzigung. Aus dem Jubel wurde durch die Enttäuschung Hass.
Auch ich habe immer wieder feste Vorstellung was Jesus tun sollte und wie er mich von Schwierigem befreien müsste. Wie reagiere ich, wenn er diese Vorstellungen nicht erfüllt? Bete ich Gott auch dann an, wenn er nicht das tut, was ich erwarte? Oder kann ich ihm vertrauen, dass er es gut machen wird?
Wo haben wir feste Erwartungen von Gott wie er in bestimmten Situationen eingreifen muss? Wo hängt meine Anbetung davon ab ob Jesus meine Wünsche erfüllt?
Schwierige und herausfordernde Fragen …
… aber Jesus will mir immer wieder helfen ihm zu vertrauen, dass er es gut mit mir meint. Auch wenn nicht alles so kommt wie ich es erwarte, gilt:
Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe, spricht der Herr. Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. (Jeremia 29, 11 NL)
… Mose soll angeblich die Zehn Gebot im Drogenrausch empfangen haben. Dies glaubt zumindest ein Psyochologe und findet in der Bibel sogar Beweise dafür. Hier mehr darüber.
Mir scheinen nur die Gebot sehr nüchtern für einen Drogenrausch …
Ich habe mir vor längerer Zeit vorgenommen über einige Vorbilder aus der Bibel aber auch aus der Geschichte zu schreiben. Ich kam aber irgendwie nie dazu … Deshalb nochmals ein Versuch …
Ich habe vor kurzem die Biographie von John Wesley gelesen. Er ist eine der prägendsten Personen des 18. Jahrhunderts in England. Wer mehr über ihn erfahren will, dem sei die Biographie geschrieben von John Pollock wärmsten empfohlen. In vielem ist John Wesely mir ein Vorbild geworden. Ein Punkt will ich hier speziell hervorheben.
Evangelisation und Diakonie gehen Hand in Hand: John Wesley schaffte es, auf eine gute Art das Evangelium zu verkündigen und dabei auch seiner Umgebung zu dienen. Das Wichtigste für Wesley war die Verkündigung des Evangeliums. Er wusste, dass das Evangelium die Kraft hat, das Leben der Armen zu verändern. Durch die Kraft des Evangeliums wurden oft Faulheit, Trunksucht und Ausschweifung in Unternehmungsgeist, Nüchternheit und Sparsamkeit umgewandelt (Pollock 1990:231). Trotz dem Wissen über die Kraft des Evangeliums war John Wesley sehr engagiert für die Armen: Er spendete die grössten Teile seines Einkommens und lebet sehr sparsam, er setzte sich für die untersten Schichten ein, er kämpfte gegen Alkoholismus und Sklaverei …
Verkündigung des Evangeliums und Diakonie gehörten bei ihm zusammen!
In meinem Leben ist sich in der letzten Zeit einiges am verändern. Letzten Freitag habe ich die definitive Zusage bekommen, dass ich ab 1. August 2008 eine neue Stelle als eine Art Vikar antreten darf.
Ich werde zu 50% im Evangelischen Gemeinschaftswerk in Herzogenbuchsee arbeiten und dort während den letzten anderthalb Jahren in verschiedene Bereiche der Gemeindearbeit Einblick erhalten. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und denke, dass dies für mich ein weiterer Schritt Richtung vollzeitlichen Dienst ist.
Die neue Stelle heisst natürlich auch, dass ich meine bisherige Praktikumsstelle zu 20% sowie meine Arbeitstelle auf der Bank aufgeben werde. Hier wird es für mich eine Herausforderung sein, das Alte loszulassen und Gott zu vertrauen, dass er auch für die alte Gemeinde etwas Neues bereit hat.
Da ich noch 40 % als Banker arbeite, bin ich auch von diesem Schicksal betroffen.
Für einen Kurs im Studium beschäftigte ich mich vertieft mit dem Thema Bekehrung. Wir haben einen kurzen Vortrag über ein Kapitel aus dem Buch von Adolf Schlatter “Der Dienst des Christen” gemacht. In diesem Kapitel greift Schlatter das Bekehrungsverständnis der Reformatoren auf und zeigt dabei einige Schwachstellen dieses Verständnisses auf. Die grösste Schwachstelle für Schlatter im Verständnis der Reformatoren ist, dass die Bekehrung für diese ein passiver Akt des Menschen ist (Gott wirkt alles in der Bekehrung, der Mensch hat keine Wahl).
Schlatter formuliert im Buch auch sein eigenes Verständnis der Bekehrung. Er ist sich mit den Reformatoren soweit eigentlich einig, dass der Mensch keinen freien Willen hat und sich nicht aus seinem Willen bekehren kann. Dennoch sieht er in der Bekehrung nicht einfach ein passiver Akt. Schlatter geht davon aus, dass Gott uns den guten Willen zur Bekehrung schenkt. Wenn wir dieses Geschenk annehmen, wird der geschenkt Wille untrennbar zu unserem eigenen Willen. Deshalb ist die Bekehrung auch nicht ein rein passiver Akt unsererseits sondern wir können aktiv das Geschenk annehmen oder ablehnen.
Zum Thema der Bekehrung sind mir folgende Punkte wichtig geworden: Den Rest des Beitrags lesen »