Als erstes: Ich bin nicht dafür, dass in der Schweiz Minarette gebaut werden, da ich glaube, dass diese zur Ausübung des moslemischen Glaubens nicht notwendig sind.
Aber: Ein Verbot von Minaretten ändert nichts. Die Moslems erhalten durch ein Minarette nicht mehr Macht. Das Verbot von Minaretten ist Symptombekämpfung. Die radikalen Auswüchse des Islams werden durch dieses Verbot nicht eingschränkt sondern eher noch geschürt. Dazu kommt, dass ein solches Verbot nicht in die Bundesverfassung gehört und aus meiner Sicht auch völkerrechtlich bedenklich ist. Sehr schwach ist das Argument, wir dürften in einem islamischen Land auch keine Kirchtürme bauen. Wollen wir als Christen mit den moslemischen Massstäben rechnen?
Als Christen ist es nicht primär unser Auftrag Sachen zu bekämpfen sondern positiv in Erscheinung zu tretten. Mein Anliegen ist es, dass wir als Christen nicht vor allem damit auffallen, dass wir gegen etwas sind, sondern dass wir uns konstruktiv und positiv für unser Land einsetzen.
Es ist meine Aufgabe, einem Moslem vorzuleben, dass das Christentum etwas Positives ist und nicht einfach nur eine Privatsache über die man nicht spricht.
Im Positionspapier der EVP zur Minarettinitiative schreibt Walter Donzé: Zu guter Letzt: Muslime nehmen ihren Glauben ernst. Sie sind erstaunt, dass in der Schweiz Religion zur Privatsache erklärt wird. Sie warten darauf, dass ihnen Christen das Evangelium erklären. Das tun wir glaubhaft nicht durch Ausgrenzung, sondern durch Taten der Nächstenliebe. Wagen wir es!
Wer sich selbst eine Meinung bilden will, findet hier Argumente der Initivbefürworter und hier der Gegner.


August 29, 2008 um 12:56 |
[...] Meine eigene Meinung zum Thema habe ich vor einiger Zeit hier dargelegt. [...]
August 24, 2009 um 8:29 |
Ich finde deine Einstellung naiv. Du hast anscheinend noch nicht verstanden, dass die Moslems eine aggressive Vorgehensweise haben und wir für die alle Ungläubige sind, die es entweder zu bekehren oder umzubringen gilt. Es mag Ausnahmen geben, kenne selbst welche, aber im Grossen und Ganzen ist das so, immer noch. Der Islam ist zeitlich nach dem Christentum entstanden, es kann unmöglich sein, dass nach Jesus noch etwas anderes oder besseres nötig war. Der Islam ist ein verzerrtes Nachäffen des Christentums, hier ist die Hand Satans zu erkennen und wir müssen auf der Hut sein, uns wehren.
August 29, 2009 um 9:27 |
Als Generalsekretär des „Islamischen Konzils“ schreibt Ibrahim El-Zayat u.a.: „Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde … Nur wenn wir es schaffen, unsere Identität und unseren Glauben in dieser Gesellschaft zu wahren, können wir – insha Allah – eine zentrale Führungsrolle übernehmen … Die Zukunft des Islam in diesem unserem Land, in DEUTSCHLAND, gestalten wir, die wir hier geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen … Ich glaube nicht, daß es unmöglich ist, daß der Bundeskanzler im Jahr 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, daß wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben … Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah (der islamischen Weltgemeinde) zur Verfügung zu stellen.“