Im Studium besuche ich momentan den Kurs „Erwachsenenbildung und Gemeinde“ bei Reiner Bamberger. Ein Thema im Kurs war: Die Freundschaft des Heiligen Geistes mit den Methoden.
Christus hat für uns das Heil erworben, ohne dass wir nur den kleinsten Teil dazu tun könnten. Der Heilige Geist – der in uns wohnt – will hingegen, dass wir unsere Fähigkeiten, Methodenkenntnisse etc. miteinsetzen. Wenn der Geist in uns wohnt, will er uns vorwärts bringen. Der Geist ist unser Beistand, Tröster, Helfer, etc. Im Gegensatz zur Heilsaneignung, bei der unser Tun nicht gefragt ist, will der Geist unsere Fähigkeiten gebrauchen.
Wenn ich predige, heisst das z.B., dass ich all meine im Studium und sonst erworbenen Fähigkeiten dem Geist zur Verfügung stelle. Exegese, Hermeneutik, Rethorik und auch erwachsenenbildnerische Methoden setze ich so gut ich kann ein. Gerade wenn ich meine Fähigkeiten gebrauche, will der Heilige Geist darin wirken. Der Geist braucht meine Fähigkeiten und schafft gerade daraus das Wunder, dass die Predigt bei den Zuhörern etwas auslösen kann uns sie zum Umsetzen von Schritten führen kann.
Nicht nur die Fähigkeiten zum Predigen sondern alle Talente und Fähigkeiten die mir Gott geschenkt haben, können so zu Geistesgaben werden. Nämlich wenn ich sie Gott hingebe und ihn durch meine Talente wirken lasse.
Die Partnerschaft zwischen meinen Fähigkeiten und Gottes Geist muss theonom (von Gott bestimmt) bleiben. Nur wenn meine Fähigkeiten theonom bleiben, können sie die volle Wirkung haben.
Verfasst von toom80

